Meine Route 66: zweiter Tag
Nach einem gemütlichen Frühstück breche ich um 9:00 auf. Es regnet, aber wieder ist es nicht kalt.
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Ich laufe bis nach Calw und würdige Hermann Hesse, den berühmten Sohn der Stadt, mit einem Foto. Vor dem nassen Marktplatz beschließe ich, dass Cappuccino-Trinken noch besser ist als im Regen weiter zu laufen. Schöne Fachwerkhäuser sehe ich auch von hier aus.

Nach dem ausgiebigen Kaffeetrinken hört der Regen zwar auf, aber leider nur kurz.
Ich laufe der Nagold entlang weiter.

Besonders Bad Liebenzell beeindruckt mit viel Wasser: die Nagold, der Teich mit Riesenregenpfütze davor und die Trinkhalle.


Im kleinen Pavillon kann ich wenigstens im Trockenen fotografieren.

Jetzt ist es schon wieder Zeit für ein Café, das ist der Vorteil vom Regen.

Kaffeetrinken wirkt Wunder: jetzt ist es wieder trocken.
Erfreulicherweise regnet es den ganzen Tag lang nicht mehr.
Der Monbach im gleichnamigen Tal

Und jetzt kommt die Sonne raus: Beweisfotos

Im Bannwald gibt es verschiedene Tierchen zu sehen.

Die Farben der Blumen kommen im Licht viel stärker zur Wirkung,
obwohl die Sonne soweit weg ist:
Ich laufe meist zwischen Nagold und Eisenbahnlinie.

Die 66 ist keine Anspielung auf mein Alter, sondern zeigt mir, dass ich noch 6 Kilometer und 600 Meter bis Pforzheim laufen muss.

Die Eisenbahnfreunde von Pforzheim haben den Bahnhof Weissenstein von 1874
liebevoll restauriert.
Gerne hätte ich in der Jugendherberge Burg Rabeneck vor Pforzheim übernachtet,
aber die nehmen heute niemanden auf. Die letzten fünf Kilometer bis zum Hotel in der Bahnhofstraße ziehen sich ziemlich, aber ich erreiche dann um halb acht trotzdem glücklich und zufrieden mit zwei schmerzenden Blasen erschöpft mein Ziel.






Du hast zum Glück Blasenpflaster dabei, was dir das Weitergehen hoffentlich erleichtern wird! Bist schon mutig und hart im Nehmen bzw. Gehen!