Nach Bretten

Meine Route 66: dritter Tag


Der Regen hat aufgehört, kurz nachdem ich um 10 Uhr das Hotel verlassen habe. Ich freue mich die Autobahn mal aus anderer Perspektive sehen zu können.
Heute ist der dritte Tag und ich spüre ihn in den Muskeln und durch die Blasen komme ich nur langsam voran. Aber die 20 Kilometer nach Bretten werde ich schon irgendwie schaffen.

Auf halber Strecke brauche ich unbedingt eine Pause, aber das Universum scheint heute Ruhetag zu haben: die Bestellung im Café von Schloss Bauschlott geht wegen geschlossener Gesellschaft schief und sowohl Bäckerei als auch Eiscafé haben vermutlich für immer geschlossen. Aber im Gasthaus Adler bekomme ich einen Cappuccino. Meine Blasen schmerzen, da habe ich die  gute Idee für die zweite Hälfte des Weges: Sandalen an!

Die Sonne scheint wieder und die Laune wird wieder erheblich besser.
 
In Bretten werde ich für alle Anstrengungen des Tages belohnt: ein bezauberndes Städtchen erwartet mich im Abendlicht.
 
Im Hotel Eulenspiegel, im Brettener-Hundle-Zimmer, fühlen sich mein Rucksack Gustav und ich ein wenig romantisch in frühere Zeiten zurück versetzt.
 
 
Nach 21 Kilometern Wanderung falle ich nach dem Abendessen im Haus erschöpft ins Bett. Da ich kein WLAN-Empfang im Hundle-Zimmer habe, lege ich dann auch relativ bald meine digitalen Geräte zur Seite und falle in einen erholsamen Schlaf.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.