Meine Route 66: vierzehnter Tag
Ich genieße den zweiten Ruhetag bei Gabi und mir geht es bestens hier. Den Vormittag verbringe ich ganz ungezwungen mit Quatschen und Schreiben. Wieder werde ich mit schmackhaftem Mittagessen verwöhnt.

Am Nachmittag gehen wir auf den Neroberg, dem Hausberg Wiesbadens.

Zunächst führt der Weg vorbei am russischen-orthodoxen Friedhof von 1856, wo zahlreiche Persönlichkeiten begraben sind, die in Wiesbaden verstarben, als die Stadt noch Weltkurstadt war. Dann kommen wir zur russisch-orthodoxen Kirche.

Sowohl das kleine Tempelchen, die Aussicht, die Löwenterrasse mit Blick auf den Weinberg, als auch die Nerobergbahn sind weitere Attraktionen zum Bewundern.



Wir werden nass als wir durch das Nerotal zurück laufen. Uns Frauen stört es eher wenig, nur die Hündin Änni findet das Wetter extrem blöd.

Ein gemütlicher Abend liegt noch vor uns, bevor ich wieder auf einen Tag zurückblicke, an dem ich mit vielen Eindrücken reich beschenkt wurde. Jetzt werden mir in Zukunft viele schöne Bilder in den Sinn kommen, wenn ich an Wiesbaden denke.

Ich kann dich gut verstehen, denn auch wir fanden Wiesbaden sehr beeindruckend.
Schön, dich auf deiner Wanderung begleiten zu dürfen!